SEO-Webseitenoptimierung Oberösterreich
SEO News :::
Seo Nachrichten ::: Google News ::: SEO Info
Google renoviert Design
und Suche - Mehr Social als Standard
Der nächste logische
Schritt in der Vernetzung des
Internetuniversums ist getan: Google
stellt auf das neue Design um
und verknüpft seine Suchergebnisse enger
mit Informationen aus seinem sozialen
Netzwerk Google+ und anderen Diensten.
Twitter sieht seine Felle
davonschwimmen.
Mit "Search, plus Your World" umschreibt
der Internetkonzern das neue
Sucherlebnis. Google fokussiert jetzt
seine Suche auf mit
Social-Media-Inhalten angereicherte
Ergebnisse. Auf der US-Seite werden
angemeldeten Google-Nutzern zuerst
Suchergebnisse mit passenden Beiträgen
und Informationen aus Google+ angezeigt.
Die bisherige Standardsuche ist nur noch
über einen Button am rechten Rand zu
finden. Zugleich nimmt Google Abschied
von der alten schwarzen Leiste am oberen
Bildschirmrand. Die Google-Tools finden
sich nun in einem Dropdown-Menü, das
sich unter dem Google-Logo versteckt.
Beides soll in den kommenden Wochen
allen Nutzern zugänglich gemacht werden.
Mit unserer ausführlichen Anleitung zum
neuen Google-Design lässt sich die Suche
schon heute im neuen Look and Feel
ausprobieren.
Begonnen hatte Google mit seiner "Social
Search" bereits im Jahr 2009. In
Ermangelung eigener Social-Kanäle war
der Nutzen jedoch nur beschränkt. Durch
die Kooperation mit Twitter konnte
Google seine Suchergebnisse jedoch um
zahlreiche Tweets und
Echtzeit-Ergebnisse anreichern. Twitter
verlängerte jedoch im Sommer 2011 den
Vertrag mit Google nicht. Durch den
Start von Google+ Ende Juni 2011 verfügt
Google jedoch über ein eigenes soziales
Netzwerk und die für die Social Search
wichtigen Inhalte und Verknüpfungen.
Miese Stimmung bei Twitter:
Der Kurznachrichtendienst Twitter
reagierte verschnupft auf die
Neuigkeiten des früheren
Kooperationspartners. Die neue Funktion
sei schlecht für Menschen, Publisher,
Medien und Twitter-Nutzer heißt es in
einer E-Mail, die an verschiedene Medien
und Blogger ging. Grund dafür sei, dass
keine Tweets in den Suchergebnissen
vorkommen. Twitter sei mit seinen 100
Millionen Nutzern und den mehr als 250
Millionen Tweets täglich ein wichtiger
Kanal für Echtzeit-Nachrichten. Diese
Informationen würden den Nutzern nun in
gewisser Weise vorenthalten.
Google reagierte per Post auf Google+
entspannt auf die Kritik: "Wir sind ein
bisschen überrascht über die Aussagen
von Twitter über "Search, plus Your
World", denn sie haben im letzten Sommer
ja den Vertrag nicht verlängert."
Persönliche Suchergebnisse:
Google versucht seit Jahren die
Suchergebnisse immer passender für den
jeweiligen Nutzer zu machen. Das kommt
aber längst nicht bei allen Nutzern gut
an. Kritiker befürchten gar eine zu enge
Beschränkung der Treffer. Nutzer bekämen
nur noch das zu sehen, was in ihrem
erweiterten Bekanntenkreis passiert.
Dadurch würde die Suche deutlich
eingeschränkt. Deshalb dürften die jetzt
umgesetzten Neuerungen Wasser auf die
Mühlen der Kritiker sein. Auf der
Suchergebnisseite werden nun
individuelle Treffer aus den eigenen
Google-Kreisen gezeigt. Dabei handelt es
sich nicht nur um Beiträge, sondern auch
um Fotos. Zudem finden sich am oberen
Rand der Suchergebnisse Links zu
Google+-Profilen, denen der Nutzer
folgen könnte, da sie Inhalte zu seiner
Suchanfrage gepostet haben.
Auch die Google+-Seiten erlangen damit
eine größere Bedeutung. Relevante Sites
werden nun direkt in den Suchergebnissen
angezeigt. Fürs Marketing interessant
sind die Seiten derzeit jedoch nur
bedingt. Schließlich fehlt es im
Vergleich zu Facebook noch an Apps und
Interaktionsmöglichkeiten.
Marketing-Verantwortliche in Unternehmen
bemängelten bisher vor allem die
Reichweite des Kanals. Durch die
Einbindung in die Suchergebnisse dürfte
dies bald kein Argument mehr sein.
(Quelle:
internetworldbusiness)
Youtube startet Analytics
-
Mehr
Einsicht in Videostatistiken
Youtube
verbessert seine Tracking-Tools: Der
Videodienst nennt seinen Statistikdienst
ab sofort nicht mehr Insight, sondern
Analytics. Bereits vorhandene Features
wurden aktualisiert und einige neue
Tools hinzugefügt.
Wer die
Videos ansieht und von wo aus Nutzer die
Clips ansteuern, ist schon seit längerem
über Youtube herauszufinden. Nun wird
das Statistik-Tool der Videoplattform
aussagekräftiger: Das von Insight in
Analytics umbenannte Tool verspricht
mehr Einsichten in die Zielgruppe der
Clipmacher, erklärt Ted Hamilton,
Product Manager, imYoutube-Blog.
Unter anderem gibt es jetzt einen
Überblick, der gebündelt und kurz die
wichtigsten Informationen zusammenfasst.
Die Analytics-Berichte enthalten mehr
Details und ermöglichen damit einen
tieferen Einblick in den Zusammenhang
zwischen Videoinhalt und Zielgruppe.
Unter anderem werden auch die so
genannten "Audience Builders"
gekennzeichnet.
Das sind Videos, die die meisten
Ansichten und Abonnements angesammelt
haben.
Darüber hinaus wurden Statistiken
eingeführt, die zeigen, wie lange die
Nutzer sich ein Video anschauen.
(Quelle:
internetworldbusiness)
Google selbst hat die
meisten Fans
Kaum sind die Unternehmensseiten auf Google+
frei gegeben worden, sind bereits zwei
Drittel der globalen Top 100-Marken mit
einem eigenen Auftritt vertreten. Die
Unternehmensseite mit den meisten "Fans":
Google selbst.
Unternehmen hatten bereits seit Einführung
von Google+ im Juni 2011 auf die
Freischaltung von Unternehmensseiten
gewartet. Und tatsächlich sind die
wichtigsten Marken der Welt mittlerweile
schon großflächig auf Google+ vertreten.
Einer Studie von BrightEdge zufolge haben
mittlerweile 94 der Top-100-Marken eine
Präsenz auf Google+. Insgesamt 61 Prozent
der untersuchten Marken waren bereits in
weniger als einer Woche mit einer eigenen
Seite auf dem Netzwerk am Start. Davon haben
aber nur 13 Prozent ihren Google+-Auftritt
auf ihrer Webpage verlinkt - was Abstriche
für die Präsenz des Netzwerkes im sozialen
Web bedeutet.
Die Marke mit den meisten Fans auf Google+
ist bisher Google mit mehr als 65.000 Fans.
Großunternehmen wie Coca Cola, McDonalds
oder Verizon haben laut Studienauswertung
lediglich ein paar Dutzend Fans. Hier reicht
Google+ noch lange nicht an die Fanseiten
von Facebook heran, bei denen die Fanzahlen
der genannten Unternehmen mehrere
Hunderttausende erreichen.
Während Facebook aus Social Media-Werbung
kaum mehr wegzudenken ist, hat Google hier
noch einiges aufzuholen. Angesichts der
Tatsache, dass Google+-Seiten jedoch
durchschnittlich unter den
Top-12-Suchergebnissen bei Suchanfragen nach
Marken erscheinen, dürften Unternehmen ihr
Engagement auf dem Google-Netzwerk
vermutlich schon bald intensivieren. Zum
Vergleich: Suchergebnisse von
Facebook-Fanseiten liegen durchschnittlich
innerhalb der Top-14-Search-Ergebnisse.
internetworld.de-Leser sind bisher noch
nicht vollständig vom Marketingwert der
Google+-Unternehmensseiten überzeugt: Eine
Umfrage ergab, dass eine knappe Mehrheit von
53 Prozent der Befragten Facebook für ein
wirkungsvolleres Marketingwerkzeug halten,
während 47 Prozent Google+ mehr Chancen
einräumen.
(Quelle:
internetworldbusiness)
Google
AdWords Express in Deutschland
angekommen
Im Juli
startete Google AdWords Express
in den USA. Nun ist dieser
lokale Anzeigendienst in
Deutschland und Grossbritannien
verfügbar. Kleine Anbieter, die
bisher die umfangreiche
Bedienung von Google AdWords
fürchteten und geschäftlich
ausschliesslich regional
ausgerichtet sind, finden mit
Google AdWords Express ein
leicht zu bedienendes Werkzeug.
Mit der blauen Stecknadel auf
Google Maps sticht ein Eintrag
per Google AdWords Express
hervor.
AdWords Express funktioniert
ebenso wie Google AdWords nach
dem Gebotsprizip. Die Mischung
aus Höchstgebot und
Qualitätsfaktor entscheidet, an
welcher Stelle die Anzeige in
den Trefferlisten gezeigt wird.
Zusätzlich findet sich der
Eintrag direkt in Google Maps,
hervorgehoben mit der blauen
Stecknadel.
AdWords Express ist jedoch
deutlich leichter zu bedienen
als Google AdWords.
Deshalb bietet sich diese
Werbeform für kleine regionale
‘Dienstleister an.
Laut Google dauert es nur wenige
Minuten bis die Anzeige erstellt
ist.
Anzeigentext schreiben, Budget
und Branche auswählen, fertig.
Bezahlt wird nur für Klicks. Das
festgelegte Tagesbudget sorgt
zuverlässig dafür, dass die
geplanten Ausgaben nicht
überschritten werden.
(Quelle: @-web)
Was
macht E-Commerce erfolgreich?
Bill Bass,
Vorstand und CEO Direct des
Mode-in-Übergrößen-Retailers Charming
Shoppes hat in seiner Karriere schon viele
Stationen durchlaufen - von Land's End über
Sears bis zu Fair Indigo und Charming
Shoppes. Heute ist er überzeugt: QR-Codes
sind Quatsch, Social Media ist gut für
Kundenservice, aber schlecht zum Vertrieb,
und Smartphones werden in Sachen Kommerz
total überschätzt.
Die fünf wichtigsten Lektionen, die Bass in
seiner 15 Jahre währenden Händlerlaufbahn
gelernt hat, teilte er mit den 3.200
Teilnehmern in Boston:
Lektion 1:E-Commerce ist nicht nur ein weiterer
Store und ein viel günstigerer
Vertriebskanal
Der Rhythmus und die Dynamik im Web sind
eine ganz andere als im stationären Handel.
"Es gibt starke Abweichungen zwischen den
verkaufsstarken Tagen lokal und den
verkaufsstarken Tagen online. Lokal zielen
sämtliche Aktionen auf die Wochenenden.
Online wird eher unter der Woche verkauft.
Das bedeutet, Sie können Ihre
Store-Promotions online nicht wiederholen",
sagt Bass. Auch der Wettbewerb sei online
ein anderer als im traditionellen Handel.
Und es gebe andere Erfolgskriterien: "Wenn
ich zu einem Verkäufer gehe und ihn nach
seinen Erfolgskriterien frage, sagt er
bestimmt nicht Einfachheit, leichte Suche
und schneller Checkout", so der
Vertriebsprofi. "Den Webstore so zu
behandeln wie einen lokalen Store halte ich
für das Dümmste, was ich je gehört habe",
sagt er offen. "Wenn Sie das so machen,
suboptimieren Sie diesen Kanal."
Lektion 2: Organisationsstrukturen
sind wichtig
In der Regel gibt es zwei
Organisationsformen, wie Onlinehandel und
stationärer Handel zusammengreifen. Entweder
sie laufen komplett getrennt voneinander
oder sie sind komplet integriert. Bass hält
beide Formen für falsch: "Die
E-Commerce-Abteilung sollte getrennt laufen,
muss aber direkt an den CEO berichten",
glaubt er. Der Grund: "Das Web verändert
interne Unternehmensstrukturen. Und der CEO
ist der einzige, der entsprechende
Entscheidungen treffen kann." Bass
unterfüttert seine Lektion mit einer
Anekdote: "Kürzlich rief mich ein Headhunter
an und wollte mich für ein großes
Unternehmen anheuern. Er erzählte, das
Unternehmen mache heute schon 30 Prozent
seines Umsatzes online, in Zukunft sollen es
60 Prozent sein. Ich fragte, ob die
E-Commerce-Abteilung direkt an den CEO
berichtet. Er sagte nein, der CEO sei mit
wichtigeren Dingen beschäftigt,
Internationalisierung und so. Daraufhin
lehnte ich den Job ab. Wenn ein Unternehmen
30 Prozent seines Umsatzes im Web macht,
gibt es für einen CEO keine wichtigeren
strategischen Dinge", betont er. Um
sicherzustellen, dass die stationären
Händler das Internet nicht boykottieren,
sollten sie am Webumsatz beteiligt werden.
Aber auch anders herum sollte die
Online-Abteilung von den stationären
Umsätzen profitieren.
Lektion 3: Fokus, Fokus, Fokus
"Lassen Sie sich nicht von glänzenden Dingen
oder vermeintlich wichtigen Kennzahlen
ablenken", rät Bass. "Mir wollte jüngst eine
Agentur erzählen, die Verweildauer auf der
Seite sei ein wichtiges Erfolgskriterium und
wir sollten das Suchfeld auf der Seite
verschieben, damit der Nutzer länger danach
suchen muss. Quatsch. Die einzigen
Kennzahlen, die zählen, sind Umsatz,
Ausgaben und Ertrag. Und wenn jemand andere
Kennzahlen einführen will, dann weil seine
Dienstleistungen die ursprünglichen
Kennzahlen nicht verbessern." Ein
Online-Shop sollte nur Dinge tun, die dem
Kunden das Leben erleichtern. "Foursquare
macht den Kunden das Leben nicht leichter.
Second Life auch nicht. Und ganz ehrlich:
Ich habe noch nie jemanden gesehen, der in
einem Laden QR-Codes abfotografierte." Auch
F-Commerce hält Bass für überbewertet. "Wie
sollen wir hier unseren Erfolg messen?
Anhand der Fanzahlen? Wenn wir nicht wissen,
was ein Fan wert ist, warum tun wir das?",
fragt er. Trotz allen Hypes - die
wichtigsten Elemente eines Shops seien die
Suche und ein rascher Checkout.
Lektion 4: Berücksichtigen Sie
Lektion 3, aber seien Sie Neuheiten
gegenüber nicht zu verschlossen
Jenseits von Facebook und Smartphones gebe
es aber doch Dinge, die das Nutzererlebnis
im Shop verbessern und den Umsatz steigern
können. So hat Charming Shoppes einen
Größenberater eingeführt, der auf über einer
Million Kundenbefragungen und 10.000
In-Store-Anproben beruht. Unter
www.fashiongenius.com müssen Kundinnen ein
paar Fragen beantworten und finden dann
Kleider, die zu ihrer Größe und ihrem Stil
passen. Innerhalb eines Tages haben 60.000
Kundinnen den Service genutzt.
Lektion 5: Schauen Sie auf das, was
vor ihnen liegt (und was nicht)
Der wichtigste Blick für Retailer sei nach
vorne, nicht zurück. Bass schätzt, dass in
fünf bis zehn Jahren rund 30 Prozent der
In-Store-Umsätze online erzielt werden. Dies
habe dramatische Auswirkungen auf die
Filialen. "Ich würde keine langfristigen
Pläne zur Eröffnung neuer stationärer
Standorte schmieden", sagt Bass. Stattdessen
glaubt er, dass Filialen eher kleiner würden
- und weniger. "Ein schmerzvoller Prozess."
Darüber hinaus rät er Händlern, das iPad im
Auge zu behalten. "Angry Bird war auf dem
Computer ein Flop, auf dem iPad ein riesen
Erfolg. Ähnlich ist es im E-Commerce. Das
Shoppingerlebnis auf einem iPad ist
erheblich besser als auf einem PC."
Bezüglich M-Commerce ist er skeptisch. Und
auch an Social Commerce glaubt Bass nicht so
richtig: "Das ist mehr ein Servicekanal -
zumindest auf absehbare Zeit."
(Quelle:
internetworldbusiness)
Google Wallet
Gestern noch Spekulation, heute wahr: Google
Wallet ist jetzt offiziell freigeschaltet.
Mit Hilfe von Near Field Communication (NFC)
können Smartphonebesitzer in Zukunft draht-
und bargeldlos bezahlen.
Die erste Version der App wurde nun in den
USA frei gegeben. Zunächst läuft die
Anwendung auf Sprint Nexus S 4G-Smartphones.
Zum Launch der virtuellen Brieftasche
arbeitete Google mit Citibank und Mastercard
zusammen. Weitere Kreditkarten sollen aber
bereits in Kürze für die Nutzung von Google
Wallet einsetzbar werden. Visa, Discover und
American Express haben ihre
NFC-Spezifikationen bereits für die
Google-Entwickler zur zukünftigen Einbindung
anderer Zahlungsanbieter geöffnet, so das
Google-Firmenblog.
Auch ohne Citibank-Mastercard kann Google
Wallet eingesetzt werden, indem die User die
in der App enthaltene Google Prepaid-Karte
aktivieren und mit Guthaben aufladen. Zum
Bezahlen halten die Nutzer ihr Smartphone
mit aktivierter App vor das entsprechende
Lesegerät im Laden, und die zu zahlende
Summe wird drahtlos übertragen.
Zahlungsdienstleister Paypal reagierte Ende
Mai 2011 postwendend auf die
Produktvorstellung und legte in den USA
Klage gegen Google wegen Geheimnisverrats
ein, da zwei ehemalige Paypal-Mitarbeiter
bei der Entwicklung des mobilen
Bezahlsystems von Google dabei gewesen
waren. In Deutschland bekunden
Finanzinstitute mittlerweile auch Interesse
an der Technologie zum drahtlosen Zahlen.
(Quelle:
internetworldbusiness)
Google stellt API für
Google+ bereit - Netzwerk-Schnittstelle für
Entwickler
Google macht einen weiteren
Schritt zur Etablierung seiner sozialen
Plattform Google+. Das Unternehmen schaltete
jetzt eine Schnittstelle für das Netzwerk
frei. Zunächst bietet diese aber nur Zugriff
auf öffentliche Inhalte.
Entwickler können über die API auf die
öffentlichen Profilinformationen und
Statusmeldungen der User zugreifen. Dazu
müssen die User, ähnlich wie bei Facebook
und Twitter, der jeweiligen App den Zugriff
auf die Daten erlauben. "Wir wollen alle,
die Applikationen entwickeln, in die Lage
versetzen, ergiebige Weiterleitungs-,
Identitäts- und Kommunikationsfunktionen in
ihre Apps einzubauen. Wir machen dazu heute
den ersten Schritt und führen die erste
Google+-API ein," so Chris Gabot, Google+
Developer Relations im Google+ Platform-Blog.
Weitere Schnittstellen seien geplant.
(Quelle:
internetworldbusiness)
Google
Analytics - Datenschutz
Nach fast
zweijähriger Verhandlungszeit haben sich
Google und der Hamburgische
Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar
darauf verständigt, wie Webseitenbetreiber
Googles Webanalyse-Tool Analytics einsetzen
können. Nötig wird neben technischen
Anpassungen auch ein Vertrag mit Google.
In den vergangenen Monaten hat Google sein
Produkt deutlich nachgebessert, um den
Datenschutzanforderungen gerecht zu werden.
So wurden sowohl eine
Anonymisierungsfunktion für die erhobenen
IP-Adressen als auch Browser-Add-ons
entwickelt, die den Nutzern ein permanentes
Opt-Out von der Erfassung durch Google
Analytics ermöglichen. Die
Anonymisierungsfunktion sorgt dafür, dass
das letzte Oktett der IP-Adresse vor
jeglicher Speicherung gelöscht wird.
Bisher stellte Google Browser-Add-ons für
Internet Explorer, Firefox und Chrome zur
Verfügung. Jetzt bietet der Webgigant auch
entsprechende Add-ons für Safari und Opera
zur Verfügung. Damit kommt der
Internetkonzern einer wesentlichen Forderung
der Datenschützer nach und stellt das
Opt-Out-Tool für alle gängigen Browser
bereit. Ausgenommen sind bisher noch Browser
für Smartphones. Eine Adaption für die
mobilen Internetbrowser, so erklärt Caspar,
sei in Zukunft allerdings auch notwendig.
Google Analytics datenschutzkonform
einsetzen
Um Google Analytics ab sofort ohne
Beanstandung einsetzen zu können, müssen
Webseitenbetreiber im Grunde nur wenige
Aspekte beachten:
Zunächst muss ein Vertrag zur
Auftragsdatenverarbeitung mit Google
geschlossen werden. Auf diese Weise wird
sichergestellt, dass Google nach den
Weisungen des jeweiligen Webseitenbetreibers
handelt. Im Zuge dessen wird genau erklärt,
welche Pflichten auf Seiten des
Webseitenbetreibers und welche auf Seiten
Googles bestehen.
Sodann muss der Webseitenbetreiber auf
seiner Webseite in den
Datenschutzerklärungen seine Besucher über
die Verwendung von Google Analytics
aufklären. Darüber hinaus muss er ebenfalls
auf die Widerspruchsmöglichkeiten gegen die
Erfassung durch Analytics hinweisen. Dabei
sollte ein Link auf die Browser-Add-Ons
gesetzt werden.
Am Tracking-Code müssen Analytics-Nutzer
ebenfalls eine Anpassung vornehmen. So muss
die Funktion AnonymizeIP im Code ergänzt
werden. Wie das funktioniert erklärt Google
auf seiner Info-Seite zum Tracking-Code.
Nutzer, die bereits Google Analytics
einsetzen, müssen jedoch sämtliche Altdaten
löschen, um datenschutzkonform zu agieren.
Dies ist derzeit jedoch nicht über das
Analysewerkzeug machbar. Deshalb müsse das
alte Google-Analytics-Profil gelöscht und
ein neues angelegt werden. In der Folge
müssen der Trackingcode, beziehungsweise die
Web-Property-ID geändert werden.
Mit diesen Maßnahmen ist Stand heute eine
datenschutzrechtlich einwandfreie Nutzung
von Google Analytics möglich. Allerdings
weist Johannes Caspar darauf hin, dass sich
die Anforderungen im Zusammenhang mit der
sogenannten Cookie-Richtlinie der EU noch
einmal ändern könnten. Weiterer
Änderungsbedarf könnte zudem durch die
Einführung von IPv6 entstehen.
"Die intensive Zusammenarbeit zwischen den
Datenschutz-Aufsichtsbehörden einerseits und
Google andererseits haben die erzielten
Verbesserungen ermöglicht", erklärt der
Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und
Informationsfreiheit Johannes Caspar. Google
habe zudem angekündigt, dass diese
technischen Änderungen europaweit umgesetzt
werden sollen. "Ich möchte jedoch auch daran
erinnern, dass die Arbeit nicht
abgeschlossen ist. Insbesondere ist zu
berücksichtigen, dass nicht Google, sondern
die Webseitenbetreiber, die das Produkt
einsetzen, für den datenschutzgerechten
Einsatz verantwortlich sind."
(Quelle:
internetworldbusiness)
Google -
Das Panda Update ist in Deutschland
angekommen
Es war nur eine Frage der Zeit, bis das
Panda-Update in Deutschland und anderen
Ländern aktiviert wird. Am 23.Februar
startete das erste Panda-Update in den USA.
Vorrangig sollten Content-Farmen von
vorderen Plätzen verbannt werden. Ganz
allgemein geht es darum, die Qualität
vorderer Treffer spürbar zu erhöhen.
In den USA gibt es bereits das Panda-Update
Version 2.3. Eventuell mit dem heutigen
Datum 2.4. da für die englischen Versionen
ein kleines Update mit dem heutigen Tag
erfolgte. In etwa zweimonatlichen Abständen,
so die bisherige Erfahrung, wird das
Panda-Update manuell angeschoben.
Ab heute findet das Panda Update in fast
allen Sprachversionen von Google statt.
Ausgenommen sind lediglich Chinesisch,
Japanisch und Koreanisch.
Nach Schätzungen von Google werden etwa 6
bis 9 % der Suchanfragen vom diesem
Panda-Update betroffen sein. Das sind
deutlich weniger als die 11,9% für das erste
Panda-Update auf Google.com. In meinem
Blogbeitrag vom 16.Mai Panda-Update –
Schatten auf Deutschland, wagte ich die
Prognose, dass weniger als 10% der
Suchanfragen betroffen werden sein.
Diese Prognose war nicht schwierig, weil
klar war, dass sich Betreiber von Websites
Gedanken machen werden, wie sie der Panda
Falle entgehen können. Einige Gedanken dazu
habe ich im Mai veröffentlicht. Google
formulierte im Blogpost: Weitere Tipps zur
Erstellung qualitativ hochwertiger Website,
welche Kriterien erfüllt werden sollten.
Man beachte die Formulierung Websites.
Obwohl alle gängigen Suchmaschinen einzelne
Seiten ranken, nicht komplette Domains,
liegt die Betonung auf Websites, also
komplette Webpräsenzen. Demnach genügt es
nicht, vielleicht zehn oder 20% einer
Webpräsenz mit hochwertigen Inhalten
auszuliefern. Die komplette Webpräsenz soll
hochwertige Inhalte liefern. Gewiss zieht es
die Webpräsenz nicht gleich komplett aus den
TOP-Positionen wenn ein geringer Teil der
vorhandenen Seiten nicht ausreichend
hochwertige Inhalte liefern. Für einzelne
Seiten, die nur wenige Inhalte liefern oder
in anderer Weise nicht ausreichend geeignet
sind, die Suchanfrage zu beantworten, kann
das Panda-Update durchaus einen deutlichen
Verlust der Platzierung bedeuten.
Beim Panda Update in Großbritannien waren
u.a. Preisvergleichsseiten und
Webverzeichnisse betroffen, die auch in
Deutschland über eine gute Sichtbarkeit im
Google Index verfügen. Darunter befand sich
auch ein Verzeichnis (Branchenbuch) dem ich
es schon lange wünsche, dass Google ihm (in
Form von Panda oder wie auch immer) ins Bein
beisst Die Treffer kamen immer in
schreienden Großbuchstaben daher. Das ist
einfach nervig.
Dieses Verzeichnis (Firmensitz in Rumänien)
hat in den vergangenen Monaten reagiert,
indem nicht nur das Design verändert wurde.
Die Einträge sind immer noch in
Großbuchstaben. Mit der Site: Suche werden
mehr als 17 Millionen Treffer gelistet.
Ich bin gespannt wie sich die Auswirkungen
des Panda-Updates in den kommenden Tagen in
Deutschland darstellen werden.
Google Webmaster Zentrale - Neuer
Algorithmus für hochqualitative Websites.
(Quelle:
@-web Internetservice und Dienstleistungen)
Universal Search ist wichtiger als Adwords
Onlineshops beziehen einen Großteil ihre
Besucher über die organische Suche bei
Google. Rund 63 Prozent erhalten die Shops
im Branchendurchschnitt darüber. Der Traffic,
der über die Universal Search kommt, ist
jedoch inzwischen schon so wichtig wie der
von Adwords-Anzeigen.
Im Durchschnitt buchen die großen
Onlinehändler Anzeigen für rund 30.000
Keywords. Der Traffic, der darüber generiert
wird, liegt jedoch nur bei rund 18 Prozent.
Dabei gibt es jedoch auch Unterschiede
zwischen den Branchen.
So nutzen B2B-Anbieter in der Regel
Adwords-Anzeigen kaum bis gar nicht (0,5
Prozent).
Firmenkunden gelangen deshalb verstärkt über
die organische Suche (75 Prozent) auf die
Shopseite.
Firmen ziehen ihren Traffic aus der
organischen SEO Suche.
Ihre Kunden vertrauen fast ausschließlich
auf die organische Suche.
Nur sieben Prozent des Traffics kommt über
Adwords, was vor allem an den restriktiven
Bestimmungen von Google liegt, und zehn
Prozent generieren Ihre Suche über die
Universal Search.
Universal Search wichtiger als Adwords
Unter dem Begriff Universal Search wird für
die Untersuchung der Traffic
zusammengefasst, die über Googles Produkt-,
Nachrichten-, Bilder- oder Videosuche sowie
über Google Maps zustande kommt. Dabei zeigt
sich, dass B2B-Kunden vor allem die
Produktsuche bemühen. Auch für Anbieter von
Elektronik und für Vollsortimenter lohnt
sich die Bereitstellung der entsprechenden
Produktdaten. Sie generieren rund 19 Prozent
ihres Traffics darüber.
Geografische Nähe ist dagegen vor allem bei
Arzneimitteln sowie Möbeln und Teppichen
gefragt. Die Onlineshops locken mit
entsprechenden Informationen bis zu fünf
Prozent ihrer Kunden über die Kartensuche
an.
Produktvideos bringen kaum Traffic
Erstaunlich gering ist dagegen der Effekt
von Produktvideos. Zwar bieten inzwischen
eine Reihe von Shops entsprechende Filme an,
ihr Nutzen für die Generierung von
Suchmaschinentraffic ist aber gering. Den
mit 0,12 Prozent größten Effekt auf den
Traffic haben Produktvideos für
Komplettanbieter. Auch im Bereich Wohnen und
bei Bekleidung können Videos den Traffic
steigern. Elektronikanbieter sind dagegen
die einzigen, die der Analyse zufolge auch
von Ergebnissen in der Nachrichtensuche
profitieren.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die
Sichtbarkeit in den Googles Suchergebnissen
von Onlineshops für B2B, Kleidung und mit
Vollsortiment am höchsten ist. Die meisten
Shops rangieren für 16-23 Prozent ihrer
Keywords auf der ersten Trefferseite bei
Google. Lediglich die Onlinebuchhändler
schneiden hier schlechter ab.
Noch immer werden SEO & SEM Potentiale von
Firmen und Online Shops nicht genutzt.
Auch die Möglichkeit, mit der Google-Suche
direkte Sales zu erwirtschaften, ist bei
vielen Unternehmen noch nicht angekommen.
IndiVisual Webdesign | SEO |
SEM | Universal Search Optimierung
DAO ::: Die Zukunft von SEO :::
Macht der SEO-Texte mit anderen News
kombiniert - wie
Digital Asset Optimization - DAO
Die Bedeutung von
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist
heutzutage für jedes Unternehmen
offensichtlich und gerade in der aktuellen
Finanzsituation als eines der effizientesten
und somit wichtigsten Marketinginstrumente
anzusehen. Dass man dabei vor allem die
Bedürfnisse der potenziellen Kunden und
damit der Suchenden im Auge behalten muss,
ist natürlich auch den
Suchmaschinenbetreibern klar.
So ist es nicht verwunderlich, dass Google
und Co. zusätzlich zu den bekannten „10
blauen Links“ aus der reinen Websuche immer
häufiger die Ergebnisse aus anderen Kanälen
hinzuziehen. Diese zusätzliche Verknüpfung
verschiedener Medienformate und digitaler
Kanäle, die vom traditionellen SEO bislang
wenig oder gar nicht bedient werden, nennt
man Digital Asset Optimization (DAO). Was
die Suchmaschinen dabei genau
berücksichtigen und auf was Vermarkter bei
ihrer Marketingstrategie in Zukunft
besonders beachten müssen wird im folgenden
Beitrag näher erläutert.
Ausrichtung an Nutzerbedürfnisse Der Endnutzer erwartet heutzutage bei
seiner Suchanfrage ein sehr viel
intensiveres Erlebnis (Ergebnis) als eine
Liste von 10 blauen Links. Durch die
veränderte Infra- und Preisstruktur der
letzten Jahre sind die Nutzer nun in der
Lage das Internet öfter, einfacher und
ortsunabhängig zu nutzen, sowie
bandbreitenintensivere Inhalte im Web zu
konsumieren. Das ist auch der Grund, warum
z.B. YouTube, Facebook oder Twitter ebenso
beliebt sind wie Google selbst. Deswegen ist
es für Suchmaschinen ein ganz natürlicher
Vorgang, jede mögliche Informationsquelle
anzuzapfen und im Ergebnis darzustellen.
Dabei geht es vor allem um die Intention,
die der Nutzer bei seiner Suchanfrage
verfolgt. Die zusätzlichen Ergebnisblöcke
werden dann ganz deutlich von den
Ergebnissen aus der reinen Textsuche, die
dem bisherigen traditionellen SEO
entsprechen, unterschieden und prominent
darüber platziert.
DAO bedeutet nicht nur die Berücksichtigung
verschiedener Datentypen, sondern auch
digitaler Medienkanäle. Gemeint sind damit
z.B. Google Maps, Branchenbücher, Twitter,
Blogs, News oder auch Videos. Je nach
Suchbegriff werden dabei niemals alle
möglichen, sondern nur die aufgrund des
Nutzerverhaltens passenden Kanäle
dargestellt. Diese neue und umfangreiche Art
der Optimierung bedeutet für die Zukunft
einen weiten Bereich von Anwendungen.
Und auch andere Suchmaschinen neben Google
können sich dem Trend nicht verwehren und
binden immer öfter Rich-Media Elemente,
sowie vertikale Suchergebnisse aus anderen
Spezialsuchen mit in die Ergebnisseite ein.
SEO :::
Texte werden indiziert
DAO ::: Bilder, Grafiken,
Videos und Audiodateien werden nach
Optimierung für Google & CO somit auch indiziert!
Google ist die beliebteste Suchmaschine,
weil sie die relevantesten Treffer zeigt.
Der User ist glücklich, weil er die
passenden Ergebnisse schnell findet.
(Quelle: Abakus Internet Marketing)
So klappt es auch mit den Backlinks: - Website-Architektur
- Vorschriftsgemäßer Einsatz des Contents
- Interne Verlinkung
- Gezielte Keywordauswahl
- Gezielter Einsatz der Keywords
- Kennen Sie Ihre potenziellen User? - Content Qualität
- Nutzwert für den User, sprich Usability
Die richtige Wahl der Keywords: - Brainstorming und Umfragen
- Auswertung der Logfiles
- Analyse der Mitbewerber
- Synonyme finden
- Erste Bereinigung der alten Keywords
- Keyword Datenbanken berücksichtigen
- Eigenschaften der Keywords überprüfen
- Keyword-Effizienz berechnen
- Auswahl der Keywords
Auf die richtige Platzierung der Keywords
kommt es an:
- Title Tag
- Domain (Subdomain und Unterverzeichnis)
- Überschriften (H1-H3)
- Text
- Alt-Tag
3 Gründe für die Keyword-Kombination: Mit guten Keywords guten Content texten
– ohne Keywords lesen
Ein Satz kann eine maximale Menge an
Einzelbedeutungen (Semen) aufnehmen.
Die einzelnen Bedeutungen werden durch die
Satzglieder beigesteuert.
Diese Menge ergibt sich durch die
Beziehungen der Satzteile zueinander
(Syntax).
Genauer gesagt durch die Beziehungen, die
bestehen könnten, aber noch nicht realisiert
sind.
Bsp.: Johnny freut sich auf eine Torte - Wie
freut sich Johnny? – „sehr“
Adverbiale der Art und Weise - Wann freut
sich Johnny? – „heute“ Adverbiale der Zeit
Agens (Handelnde)
Eine Torte von wem ? – „vom Bäcker“
Instrument Eine Torte womit ? – „mit vielen
Kirschen“ Semantische Rollen
Adjunkte und Satzergänzungen.
Keywording: Semantisches Lückenmodell:
Stellen, die noch Bedeutung tragen können,
können eine Erwähnung des Keywords
aufnehmen.
Dabei handelt es sich um semantische
Leerstellen.
Beispiel: „Wein“
Beobachten Sie die Lese "des Weines".
Genießen Sie einen guten Tropfen "Wein" mit
uns und entdecken Sie, was die Region "an
Wein" zu bieten hat.
NEU!
- Universal Search
- Digital Asset Optimization - DAO
- Latent semantische Optimierung - LSO
- Social Media Optimization - SMO- Plötzlich
wird Social Media SEO-relevant
- You-Toube Videos
- Bilder benennen
- Google Maps - Adressen von Niederlassungen
etc.
- News-Blogs
- Latent semantische Optimierung
Die Herausforderung wird sein:
Die Keywords um die Keywords herum zu
finden.
Die tatsächlich genutzten Begriffe im
Suchumfeld.
Seiten, die solche Inhalte berücksichtigen
werden in Zukunft erfolgreicher sein.
Metager Assoziator & Wortschatz
Semager & Google Sets
Semager
Fazit:
- Bilder und Videos optimieren
- Textoptimierung
- Keyworddichte und –platzierung bleibt die
Grundlage
- Linktexte mit Keywords
- Bonus ist die LSO
Je mehr Daten Google
vorliegen, um so wichtiger wird LSO – das
wird vor allem bei häufig
gesuchten und damit umkämpften Keywords der
Fall sein. Dort wird die LSO schnell an
Bedeutung gewinnen.
Es geht um die
Positionierung in der Suchmaschine in allen
Ergebnisformen und wie können Sie sich Ihren
Kunden auf wirksame Art und Weise besser
sichtbar machen?
Welche Dateitypen oder Methoden müssen Sie
verwenden, um dies zu ermöglichen?
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Dann melden Sie sich bei uns, zusammen
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SEO - NEWS
Anfang November 2010 hat Google auf seinen
Suchergebnisseiten (SERPs) ein neues
Feature, die so genannte
‚Instant Preview‘ eingeführt. Dabei wird
neben der Titelzeile jedes Suchergebnisses
eine kleine Lupe eingeblendet, die
dem Nutzer, der darauf klickt, am rechten
Rand der Ergebnisseite ein kleines
Vorschaubild (Thumbnail) derjenigen
Webseite darstellt, die das Suchergebnis
produziert hat. Dadurch gewinnt der User
noch auf der Suchmaschinenseite
selbst einen ersten Eindruck der Webseite.
Hat sich der User einmal entschieden, die
Funktion durch Klick auf die Lupe
einzuschalten, reicht anschließend das
Mouseover über die Lupe aus, um das dahinter
liegende Vorschaubild anzeigen zu lassen.
Ähnlich wie die ‚Fettschrift‘ bei den Texten
in der organischen Trefferliste werden bei
der Instant Preview inhaltliche
Übereinstimmungen aus der gefundenen Seite
mit der durchgeführten Suche in kleinen
Textboxen (visual snippets) präsentiert.
Die Thumbnails für die Vorschau werden
teilweise erst auf Aktion des Users hin (on-demand)
erzeugt. Das bedeutet, dass Google in dem
Moment, wo der Benutzer auf die Lupe klickt
oder mit dem Mauszeiger über die
Suchergebnisse hovert, einen Bot auf alle
Seiten aus der Ergebnisliste schickt und
damit die Vorschaubilder noch in dem Moment
anzeigen kann, während der User sich auf der
SERP aufhält (on-the-fly). Ein gewisser
anderer Anteil der Thumbnails wird aus den
Daten generiert, die der übliche Googlebot
während seiner Crawl-Routine gesammelt hat.
Es ist nicht bekannt, wie oft oder auf
welcher Basis Google gedenkt die
Vorschaubilder zu aktualisieren.
Durch die Vorschaubilder sollen die User
eine Entscheidungshilfe erhalten um damit
schneller zum gesuchten Ergebnis/Treffer zu
gelangen. Allerdings könnte man es natürlich
auch so interpretieren, dass Google damit
die User auch länger auf der SERP halten
möchte, um damit die Wahrscheinlichkeit
eines Klicks auf die bezahlten Anzeigen zu
erhöhen.
Ob das gelingt bleibt fraglich.
Eyetracking-Studien (http://www.simpleusability.com/our-news/2010/11/google-instant-previews-eye-tracking/)
haben bereits erwiesen, dass der normale
Nutzer die Lupe, mit der die Funktion
ausgelöst wird, gar nicht wahrnimmt oder
ohne Anleitung nichts damit anzufangen weiß.
Es ist also zu erwarten, dass nur relativ
wenige User Instant Preview benutzen werden.
Fehler und Probleme mit der Instant
Preview
Die neue Funktion scheint ohne ausreichende
Vorbereitung eingeführt worden zu sein. Bis
heute treten im Zusammenhang damit immer
wieder kleinere und größere Fehler und
Probleme auf. So kann Instant Preview unter
anderem keine Anwendungen oder Seiten
darstellen, die auf Flash basieren. Das ist
besonders ärgerlich für Betreiber mit
Flash-Seiten, die bekanntlich sehr viel Wert
auf die Optik ihrer Seiten legen. In den
ersten Tagen nach dem Roll-out wurden
Flashseiten sogar noch als schwarze Flächen
auf dem Vorschaubild gezeigt, inzwischen
wird versucht stattdessen Platzhalter in
Form eines Puzzle-Teils einzublenden, was
aber nicht immer zu gelingen scheint.
Auch manche Redirects bewirken, dass eine
Vorschau nicht verfügbar ist, was dann als
Nachricht auf dem Vorschaufeld gezeigt wird.
Für PDF-Dateien allerdings werden Instant
Previews ohne Weiteres erzeugt.
Neben der Unfähigkeit Flash, Silverlight und
Java-Applets zu zeigen, kommen auch diverse
andere Darstellungsfehler wegen
Fehlinterpretation mancher CSS-Anweisungen
zustande.
Eher witzig mutet es dagegen an, dass mit
Hilfe von Instant Preview bestimmte Formen
des Cloakings erkannt werden können. Als
Beispiel einer offenbar gehackten Seite
eines großen Reiseveranstalters fiel uns bei
der Recherche zufällig die Website in Abb. 5
in die Hände. Nur User-Agents mit dem String
„Google“, im Namen, d.h. unter anderem
natürlich auch genau der Preview-Crawler,
bekommen hier eine Unzahl von Spam-Links auf
der Seite zu sehen, die dann auch auf dem
gezeigten Vorschaubild auftauchen.
Der Crawler, der bei der ad-hoc-Erzeugung
der Thumbnails verwendet wird, kommt unter
einer offiziellen Google-IP und
kurioserweise als Safari-Browser einher
(„Mozilla/5.0 (en-us) AppleWebKit / 525.13 (KHTML,
like Gecko; Google Web Preview) Version /
3.1 Safari / 525.13“), was bewirkt, dass
sogar Google Analytics ihn für einen echten
Besucher hält und mitzählt. Das war ganz
offensichtlich nicht vorbedacht, und Google
ist nun nachträglich gezwungen, diesen
User-Agent aus dem Analytics Tracking wieder
herauszufiltern. Es erschließt sich nicht
gleich, warum der Robot nicht einfach
umbenannt werden kann, wahrscheinlich aber
ist das eine Lizenzfrage gegenüber Apple, da
der Bot auf der Rendering Engine von
Safari aufzusetzen scheint.
Interessant wird es sein, wie Google mit dem
Update der gecacheten Vorschaubilder umgehen
wird. Es gibt jetzt schon Fälle, in denen
das Preview nicht mehr mit dem Aussehen
einer frisch aktualisierten Seite
übereinstimmt. Dieses Verhalten wird Google
abstellen müssen, da es sicherlich zur
Verwirrung der User und Verärgerung der
Site-Betreiber führen.
Auch an Erläuterungen in Form von FAQ zum
neuen Feature wurde vorab kaum gedacht.
Diese wurden erst im Nachgang von Johannes „JohnMu“
Müller (Webmaster Trends Analyst, Google
Zürich) unter Mitwirkung der (dem neuen
Feature ziemlich kritisch
gegenüberstehenden) offiziellen Top
Contributors aus dem Google Webmaster Help
Forum erstellt: https://sites.google.com/site/webmasterhelpforum/en/faq-instant-previews
Weil zahlreiche Beschwerden von Webmastern
und Seiten-Betreibern wegen
Darstellungsfehlern oder Copyright-Bedenken
in Google-Foren und Blogkommentaren auf
Webmaster Central eingegangen sind, scheint
Google jetzt zu erwägen, eine
nopreview-Anweisung für den Robots-Metatag
vorzusehen, mit dem Seiten markiert werden
könnenund für die eine Vorschau unerwünscht
ist. Bisher kann Preview nur durch die
nosnippet-Anweisung verhindert werden, die
bekanntlich dann aber leider auch die
übliche Textanzeige auf den SERPs
ausschließt.
Ausblick
Sicherlich wird die Instant Preview einen
Einfluss auf die Click-through-Rate haben.
Visuell anspruchsvolle Seiten sollten davon
profitieren können, der User wird vermutlich
intuitiv auf diejenige Vorschau klicken
wollen, die seinen Geschmack am besten
trifft. Dadurch könnte das bisher für die
Suchmaschinenoptimierung (im Gegensatz zum
technischen Aufbau einer Seite) eher wenig
relevante Screen-Design plötzlich eine
größere Rolle spielen. Optisch unansehnliche
Seiten werden unter dieser neuen
Google-Funktion zu leiden haben, denn der
Nutzer wird hier weniger Lust haben
durchzuklicken. Auch die Größe der
anklickbaren Fläche könnte die
Click-through-Rate beeinflussen. Eine
Auswirkung auf SEM durch Adwords ist
ebenfalls gegeben, denn die Vorschaubilder
überdecken am rechten Seitenrand der SERPs
eventuell dort geschaltete Anzeigen.
Allerdings ist schwer abzuschätzen, wie weit
dieser Einfluss tatsächlich gehen wird, denn
das hängt vor allem davon ab, wie viele
Nutzer Instant Preview wirklich aktivieren.
Leider ist es von außen bisher nicht möglich
festzustellen, ob und wie viele Nutzer das
Feature verwenden und auf das Vorschaubild
klicken, da Google dafür keinen Parameter
liefert. Interessanterweise kann man
beobachten, dass eine langsame
Datenverbindung dazu führt, dass Google das
Feature nicht ausliefert. Das Gleiche gilt
verständlicherweise für Smartphones, deren
Bildschirm viel zu klein wäre, als dass
Thumbnails darauf noch vernünftig zu
erkennen wären. Auf dem iPad dagegen werden
Previews angezeigt.
Obwohl man bereits weiß, dass viele
erfahrene User Instant Preview eher für ein
Gimmick denn als eine nützliche Hilfe bei
der Suche halten werden, sollte ab jetzt bei
der Suchmaschinenoptimierung immer auch an
Instant Preview gedacht werden. Eine erste
Idee wäre es etwa, Hauptüberschriften oder
Firmen-Logos und dergleichen auf Webseiten
so groß zu gestalten, dass sie bereits auf
dem Vorschaubild zu lesen bzw. gut zu
erkennen sind, damit die erste brauchbare
Information über die Seite auch wirklich in
die Vorschau transportiert wird und zum
Klicken animiert.